So, wieder mal gibt es einen neuen Artikel von mir. Diesmal aber zum Thema Videobearbeitung und Videoschnitt am PC, weil ich mich damit ja schon seit mehreren Jahren beschäftige.
Angefangen hab ich mit Adobe Premiere 5, zwischendrin hab ich immer mal wieder andere Tools ausprobiert (sowohl privat als auch beruflich), aber bis vor kurzem bin ich doch immer wieder bei Premiere hängen geblieben. Dann hatte ich neulich die Möglichkeit mir mal das neue Video deluxe 16 von Magix (Angebote auf Amazon) genauer anzuschauen.
Ich musste erst ein bißchen rumprobieren, bis ich rausgefunden hab, wie man Videodateien in das Projekt importieren kann. Da gibt es zwar diesen Container „Datenbank", aber damit kann ich nichts anfangen. Ich ziehe die Videos einfach gleich in die Timeline :-) Klappt super gut und das Rendern funktioniert auch richtig schnell.
Für selbstgedrehte Filme gibt es eine automatische Szenenerkennung. Ich hab sie mal testweise ausprobiert und sie funktioniert sogar ganz gut. Trotzdem bin ich eher der Typ, der sich schon beim Drehen Gedanken zum Schnitt macht und das nachher lieber manuell umsetzen will.
Das funktioniert auch recht einfach: Videoclip in der Timeline anklicken, mit dem Cursor zur gewünschten Zeit springen und die Rasierklinge klicken: Clip ist in 2 Teile geschnitten.
Nach einer kurzen Einarbeitungsphase habe ich mich an Magix Video deluxe schon genauso gewöhnt wie an Adobe Premiere. Die Tastenkombinationen sind weitgehend dieselben (zumindest die, die ich immer benutze) und der Arbeitsbereich kann komplett umgestellt werden, wie man es gerne mag.
Während sich Premiere eher an die Profis richtet (mit Funktionen die ein Hobbyfilmer eigentlich nie braucht) kann Video deluxe Profis zwar auch ganz gut bedienen, aber durch einige schöne Blenden und Effektfilter ist es auch für Amateure und Hobbyfilmer interessant, die ihre Effekte nicht selbst programmieren, sondern einfach drauf anwenden wollen.
Was ich dabei am Witzigsten fand: Die Geschwindigkeit eines Clips auf 50% zu reduzieren erzeugt auch bei einer Ausgangs-Framerate von 25 kein sichtbares Ruckeln und sogar der Ton wird super langgezogen, ohne dass er künstlich klingt.
Apropos künstlich klingen: Es gibt da noch diese Cleaning-Funktion, mit der sich Störungen in der Audiospur beheben lassen. Damit kann man zum Beispiel ein Rauschen im Hintergrund oder auch das Geräuschen des eigenen Camcorders stark abmindern teilweise sogar völlig entfernen.
Sehr nice sind auch die verschiedenen Titel, die man einbinden kann, um einen Vorspann, Abspann oder einfach zwischendurch Text im Video erscheinen zu lassen (Bauchbinden, usw).
Mich hätte auch der Bluescreen-Filter interessiert, mit dem man einen blauen Hintergrund transparent machen kann, um so zB Menschen in einer künstlichen (CG) Umgebung rumlaufen zu lassen, aber ich hatte meinen Bluescreen irgendwo im Keller. Das werd ich aber auf jeden Fall mal nachholen. Ist doch mit das wichtigste Feature für jemanden wie mich :-)
Das Brennen auf DVD oder Blue-Ray Disc sowie das Übertragen auf tragbare Video-Player, Handys und andere mobile Geräte ist möglich, hab ich aber noch nicht ausprobiert. Ich exportiere bisher immer direkt als Movieclip und lade dann separat nach Youtube hoch. Aber auch das werde ich demnächst mal genauer unter die Lupe nehmen. Vielleicht kann ich mir damit ja doch einige Zeit sparen.
Fazit: Da Magix Video deluxe 16 bei mir schneller startet als Adobe Premiere und einige Einstellungen auch schneller erreichbar sind werde ich wohl in Zukunft bei diesem Videoschnittprogramm bleiben und mir in Zukunft auch die anderen Features mal genauer ansehen.
Wenn ihr wollt, könnt ihr es auch direkt hier bestellen, oder die technischen Daten einsehen:






